Schluß mit der Väter-Diskriminierung 2017-10-09T22:33:42+00:00

#Schluß mit der Väter-Diskriminierung: Liberal-Konservative Reformer

LKR Niedersachsen unterstützten
Das Wahlprogramm

Breitgemacht in unserer Gesellschaft hat sich schleichend, aber mit großer Vehemenz das Prinzip der „positiven Diskriminierung“. Eine Gruppe wird aus politisch / ideologischen Gründen bevorzugt. Als liberal-konservative lehnen wir so eine Praxis kategorisch ab, da sie dem für uns unabdingbaren Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes widerspricht. So richten wir uns gegen Frauenquoten oder aber gegen die benachteiligte juristische Stellung von Vätern in Sorgerechtsangelegenheiten. Feministinnen haben in den letzen Jahrzehnten durchsetzen können, daß nach der Gleichberechtigung, welche wir befürworten, die Benachteiligung von Männern gesellschaftsfähig geworden ist. Gegen diese Entwicklung richtet sich unsere Kritik. Es ist Zeit für eine Gegenbewegung.

Väter haben nicht die gleichen Rechte wie Mütter

Das Kindeswohl sollte bei allen gesetzgeberischen und gesellschaftlichen Überlegungen zum Thema Sorgerecht oberste Priorität haben. Bestmögliche Chancen im Leben haben solche Kinder, die mit zwei Elternteilen aufwachsen. Daher ist uns das Leitbild Familie besonders wichtig. Leider läuft das Leben nicht immer so, wie wir es uns wünschen würden. Im Trennungsfall stellt sich die Frage, wer soll / muß / darf für die Kinder sorgen. Unsere Antwort in dieser Frage ist klar: Beide Elternteile. Ein Kind braucht seine Mutter und ein Kind braucht seinen Vater. Beiden sollten nach einer Trennung die gleichen Rechte und Pflichten zustehen, auch bei unverheirateten Paaren. Das ist heute nicht der Fall und verletzt aus unserer Sicht unteilbare Menschenrechte. Die Entfremdung des Kindes zu einem Elternteil sollte nicht durch die Besserstellung eines Elternteils herbeigefügt werden können.

Männerbeauftragte

Um auf die Ungerechtigkeit gegenüber der männlichen Bevölkerung zu reagieren, gibt es dort mittlerweile – das ist kein Scherz – in Nürnberg einen Männerbeauftragten, der – das ist auch kein Scherz – der dortigen Frauenbeauftragten untergeordnet ist. Das hat zwar durchaus Unterhaltungswert, macht aber vor allem deutlich, was wir nicht brauchen: Staatliche Stellen, die sich mit dem Erlangen von Vorteilen für ein Geschlecht befassen. Wir plädieren für die vollständige flächendeckende Abschaffung von Frauen- und Männer- Beauftragten, da diese Unterscheidung in einer liberalen Demokratie einfach keine Rolle spielen darf.

Gewalt gegen Männer

Ein weiteres tabuisiertes Thema ist häusliche Gewalt gegen Männer. Seit den 80er Jahren gibt es diverse Studien zu diesem Thema. Seriöse Werte scheinen sich hierbei zwischen gut einem Viertel und knapp der Hälfte aller Fälle zu bewegen. Für beide Geschlechter ist die Familie der zentrale Ort des Gewaltleidens.
Wir nehmen dieses Thema sehr ernst. Die körperliche Unversehrtheit ist ein unantastbares Menschenrecht. Gewalt, weder gegen Partner noch Kinder, hat in unseren Familien etwas zu suchen.

Benachteiligung am Arbeitsplatz

Ein häufig verbreitetes Vorurteil ist, daß Frauen häufiger wegen der Kinder in schlecht bezahlte Berufe mit wenig Perspektien verdrängt werden. Eine Untersuchung des „Jobs Related Almanac“ hat jedoch ergeben, daß von den 25 „schlechtesten“ Jobs 24 Männerdomänen sind. Auch beim Gefahrenpotential sieht es ähnlich aus – je gefährlicher ein Beruf ist, um so größer ist sein Männeranteil. 95% aller Berufsunfälle erleiden so Männer.
Bei der Einstellung kann es in der Praxis zudem passieren, daß eine weniger qualifizierte Frau einen Posten bekommt, obwohl ein qualifizierter Mann besser geeignet gewesen wäre. Frauenquoten müssen grundsätzlich abgeschafft werden.

„Kinderfreundliche“ Arbeitsplätze

Wir brauchen ein Umdenken in der Arbeitswelt. Mehr betrieblich angebotene Kinderbetreuung und flexiblere Beschäftigungsverhältnisse, die den Bedürfnissen von Eltern entgegen kommen, sind die Zukunft. Nicht nur die Gesellschaft, sondern unsere gesamte Arbeitswelt muß famlienfreundlicher werden, damit nicht der Job der Grund für Kinderlosigkeit bleibt.

Dieses Dokument als ePaper

#Väter (ePaper) | #Väter(Druck-PDF)

Weitere Themen: