Fronke Gerken, Niedersachsen 2017-10-11T10:26:00+00:00

Fronke Gerken, Lüneburg, LKR Niedersachsen

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Das Wahlprogramm

Mein Name ist Fronke Gerken, ich bin 57 Jahre alt, im ostfriesischen Hage bei Norden geboren und dort aufgewachsen. Ich bin seit 20 Jahren verheiratet. Wir haben vier Kinder im Alter von 13 bis 19 Jahren, von denen zwei studieren, und die anderen zwei gehen noch zur Schule. In meiner Freizeit engagiere ich mich ehrenamtlich im Schachverein als Kassenwart, Mannschaftsführer und Jugendbetreuer. Wenn es die Zeit erlaubt, singe ich in Chören mit.
Nach dem Abitur studierte ich Mathematik in Göttingen und arbeitete im Anschluss an die bestandene Diplomprüfung drei Jahre als wissenschaftlicher Angestellter, davon ein Jahr in Düsseldorf. Eine Stellenanzeige führte mich in Deutschlands Rotweingegend nach Rheinhessen, wo ich seit 26 Jahren in einem forschenden Pharmaunternehmen mit über 7.000 Mitarbeitern klinische Prüfungen statistisch auswerte und Computerprogramme dafür schreibe. Seit acht Jahren bin ich Mitglied im Betriebsrat und setze mich dort für die Wahrung der Mitarbeiterrechte ein. Mit der Heirat verlegte ich meinen ersten Wohnsitz wieder nach Niedersachsen zu meiner Familie in Lüneburg.

Schon lange verfolgte ich die Politik der bislang im Bundestag und in den Landesparlamenten vertretenen Parteien mit gemischten Gefühlen. Einerseits ist es der überwiegenden Mehrheit der Bürger in Deutschland wirtschaftlich noch nie so gut ergangen wie zum jetzigen Zeitpunkt, andererseits ist das Fundament für wirtschaftliche Probleme in der Zukunft bereits gelegt und wird ständig erweitert. Dies zeigt sich an der Euro-Rettungspolitik, den Negativzinssätzen der EZB und den sehr hohen Target-Salden zu Lasten Deutschlands. Als desaströs habe ich die Regierung der zunächst von mir favorisierten christlich-liberalen Koalition empfunden (2009 bis 2013). Das veranlasste mich, den Liberal-Konservativen Reformern beizutreten und dort verschiedene Ämter und Aufgaben zu übernehmen.

Politische Ziele

Nur gute Bildungspolitik …
… schafft Chancengleichheit

Die SPD warb im Bundestagswahlkampf mit dem Slogan „Eine Gesellschaft ist nur dann gerecht, wenn alle die gleichen Chancen haben“. Da hat sie Recht. Völlige Gleichheit und Gerechtigkeit wird man wohl nicht erreichen können, aber vor allem muss der Staat mit der Bildungspolitik dafür sorgen, dass alle die gleichen Chancen auf Bildungs- und damit Erwerbserfolg bekommen. Hier gibt es großen Verbesserungsbedarf. Unterrichtsmängel gehen überwiegend zu Lasten derjenigen Kinder, die den Schulstoff nicht von selbst verstehen. Soziale Unterschiede werden dadurch festgeschrieben, denn gerade Bildungselternhäuser sind eher in der Lage, Schuldefizite zu Hause aufzufangen. Zweifelhafte Unterrichtsmethoden (z.B. Schreiben nach Gehör, die Korrektur der dadurch eingeprägten falschen Schreibung wird auf später verschoben) gehören daher eingestellt. Des Weiteren muss durch Frühförderung im Kindergartenalter sichergestellt werden, dass alle Kinder zum Zeitpunkt der Einschulung die deutsche Sprache ausreichend beherrschen.

… sichert zukünftigen Wohlstand

Wir beobachten seit Jahren eine zunehmende Verbesserung der Abschlüsse (Noteninflation). Es hilft aber nicht, wenn durch jahrelange Einsparungen, fehlende Lehrer und dauernd vorkommende Unterrichtsausfälle die Anforderungen abgesenkt und dadurch die Noten besser werden. Das ist nur eine scheinbare Verbesserung. Wir brauchen aber tatsächliches Wissen und Fertigkeiten unserer Schulabgänger, nicht nur auf dem Papier bescheinigtes, denn unser aller zukünftiger Wohlstand ist vom Wissen und Können unseres Nachwuchses abhängig.

… fördert jeden individuell nach seinem Lerntempo

Nicht jeder schafft es bis zum Abitur. Auch die Lernschwächeren müssen optimal gefördert werden. Daher muss das viergliedrige Schulsystem, um das die Welt Deutschland jahrzehntelang beneidet hat, beibehalten werden. Haupt- und Realschulen müssen beibehalten und nicht weiter zu Oberschulen zusammengelegt werden. Vielen Kindern hilft es nicht, wenn sie auf das Gymnasium geschickt werden, obwohl schon in der Grundschule abzusehen ist, dass sie es zunächst dort sehr schwer haben werden. Sie haben gehäuft Misserfolgserlebnisse, werden dadurch demotiviert und schalten ab mit schlechten Folgen für sich selbst und für den Unterricht. Daher sollten die Grundschulempfehlungen für die weiterführende Schule wieder eingeführt werden.

Finanzen …
… mit neuen Prioritäten verwalten

Auch wenn die Steuerquellen ungewöhnlich ergiebig sprudeln, muss trotzdem sorgsam mit dem Steuergeld umgegangen werden. Es erscheint unverständlich, dass für die Schulbildung permanent angeblich die Mittel fehlen. Hier müssen die Prioritäten für die Verwendung der Steuergelder geändert werden, so dass genug Geld für optimalen Unterricht vorhanden ist.

… transparent machen

Die Verwaltung des Haushalts muss auf die Doppelte Buchführung umgestellt werden, damit Schattenhaushalte und zukünftige Belastungen (z.B. Beamtenpensionen) transparent gemacht werden.

#Kandidatenprofil Fronke Gerken (als PDF)

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