Der Euro und die europäische Schuldenkrise 2017-10-09T22:28:04+00:00

Der Euro – Schuldenkrise in der EU

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19 Staaten der Europäischen Union (EU) verwenden heute eine gemeinsame Währung – den Euro. Die Eurozone ist also nicht mit der EU gleichzusetzen. Während die Vorteile der Währungsunion – „kein Geld wechseln im Urlaub“, „übersichtlicher“ – sehr einfach zu erkennen sind, sind die Nachteile weniger offensichtlich. Nullzinspolitik, Eurobonds (gemeinsame EU-Anleihe), Target II, „Quantitative Easing“, Staatsschulden, Bankenunion und Europäische Einlagensicherung bedeuten unüberschaubare Risiken für Deutschland und gefährden die Stabilität ganz Europas. Auf den Pukt gebracht: Bleibt der Euro, scheitert Europa.

Die schleichende Euro-Krise

Mit dem Begriff Eurokrise können viele erst einmal nichts anfangen. Für viele Menschen ist der Euro nichts weiter als das Geld, welches sie in der Tasche haben, um einkaufen zu gehen. Wie soll es eine Krise ihres Geldes geben?

Kurzgesagt beruht die Euro-Krise auf den Konstruktionsfehlern der Währung und den immer mehr ausgesetzten und abgeschafften Stabilitätskriterien. Verstärkt wird das Problem durch die mittlerweile in Frage stehende Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank von der Politik der Europäischen Union.

Wesentlicher Konstruktionsfehler ist, dass sehr unterschiedliche Wirtschaftsräume bzw. gesellschaftliche und politische Kulturen die gleiche Währung, nicht aber die gleiche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit haben. Wirtschaftlich schwache Länder, welche wenige Produktionsgüter importieren, konnten vor der Euro-Einführung „abwerten“. Das heißt nichts weiter, als dass sie den Wechselkurs gegenüber einer Fremdwährung vermindert haben, so dass die eigenen Produkte im Ausland billiger wurden und inländische Firmen einen Wettbewerbsvorteil erfuhren.

Vor der Euroeinführung, war dies ein gängiges Mittel, vor allem der südlichen Länder Europas, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit dem Euro wurde den Ländern diese Möglichkeit genommen. Das führt dazu, dass sich die wirtschaftlichen Probleme der südlichen Länder verstärkt haben, da sie aus der „Zwangsjacke“ des Euros nicht ausbrechen können.

Der zweite Grund, warum der Euro eine Währung in der Krise ist, findet sich in den immer weiter aufgeweichten Stabilitätskriterien.

Gegenseitige Schuldenhaftung, Ausweitung deutscher Einlagensicherungssysteme auf ganz Europa, politisch motivierte Zinspolitik, gewaltige Haftungsrisiken durch den ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus, welcher die Aufgabe hat überschuldete Mitgliedstaaten der Eurozone durch Kredite und Bürgschaften zu unterstützen, um deren Zahlungsfähigkeit zu sichern) und die Aufnahme von Ländern in die Eurozone, welche niemals die Eingangskriterien erfüllt haben, sind Fehler, welche die Stabilität von Währungszone, EU und sogar von Deutschland bedrohen.

Detaillierte Informationen zum Euro erhalten Sie auf folgender Website:
http://euro-europa.eu

Das Programm der Liberal-Konservativen Reformer Europa finden Sie unter:

Programmatik der Liberal-Konservativen Reformer

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